Bergmännische Begriffe



Bitte klicken Sie auf einen der Buchstaben um die Begriffe zu sehen!

 

K

klauben: abgebautes Gestein händisch in Hältiges und Unhältiges trennen
Kluft: Spalte
Kram: alle Schuppen, Hütten und Gebäude eines Bergwerks
kutten: erzhäliges Gestein vom tauben trennen
Kalkschiefer: schiefrig brechendes, zum überwiegenden Teil aus Kalziumkarbonat (Kalk) und Tonmineralien bestehendes Gestein
Kalksinter: aus karbonathältigen Lösungen entstandener Mineralabsatz an Firsten, Ulmen oder der Sohle, siehe auch Stalagmiten bzw. Stalaktiten
Känozoikum: Bezeichnung für Erdneuzeit (65 Mio. Jahre bis heute), das Känozoikum wird in das Tertiär und das Quartiär untergliedert
Kalkmarmor: durch Druck und Temperaturbeanspruchung aus Kalkstein entstandenes höher- bis hochmetamorphes kristallines Gestein
Kapellen: Schälchen aus Holz- und Knochenaschegemisch zum Abtreiben (Kapellieren) von Blei in geringen Mengen
Kappe: horizontales Bauglied einer Zimmerung oder eines Stahlausbaues
Klauber: Aufbereitungsarbeiter (oder Arbeiterin), die Taubes vom brauchbaren Gut trennen
Knappe: Bergknappe, Bergmann
Kram: kleines Haus oder Hütte nächst einem Schacht oder Stolleneingang
Kuchen: halbkugelförmige Metallbarren
Kunstgraben: Wassergraben für die Zuleitung des Wassers für Betriebseinrichtungen bzw. für Aufbereitungszwecke
Kohle: Hier: Holzkohle für hüttenmännische Prozesse
Kür: Arbeitspartie in der Grube, Kameradschaft
Kupferkies: Kupfersulfid (CuFeS2) wichtiges Kupfererz, das in eigenen Lagerstätten auftritt, aber auch als Nebengemengteil in polysulfidischen Lagerstätten beibricht
kutten: durch Handscheidung das Erz vom Tauben (Nebengestein) trennen; taube Stücke heraushalten
Kux: Anteil an dem Bergwerkseigentum einer Gewerkschaft